Wasserladen Köln

Wasserladen in Köln für die Wasseraufbereitung von Trinkwasser zuhause.

Brüsseler Str. 71

(Eingang auf der

Antwerpener Strasse)

50672 Köln

Telefon: 0221-789 69 183

kontakt@wasserladenkoeln.de

 

Öffnungszeiten:

Di–Do 13.30–19.00 Uhr

Fr       13.30-17.00 Uhr

Sa      12.00–15.00 Uhr

Individuelle Termine auf Anfrage!

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CO2 Neutral

Wie funktioniert Umkehrosmose?

Umkehrosmose-Filtration (Osmoseanlage) im Detail

Die Umkehrosmose ist ein physikalisches Verfahren zur Aufkonzentrierung von in Flüssigkeiten gelösten Stoffen. Umkehrosmose wird zur Wasseraufbereitung für Trink-­ und Prozesswasser und zur Abwasserbehandlung eingesetzt. Bei der Umkehrosmose wird über hohe Drücke der natürliche Osmose­-Prozess umgekehrt.

 

Das Medium, in dem die Konzentration eines bestimmten Stoffes verringert werden soll, ist durch eine semipermeable Membran von dem Medium getrennt, in dem die Konzentration erhöht werden soll. Dieses wird bei der Umkehrosmose einem Druck ausgesetzt, der höher sein muss als der Druck, der durch das osmotische Verlangen zum Konzentrationsausgleich entsteht. Dadurch können die Moleküle des Löungsmittels gegen ihre „natürliche“ osmotische Ausbreitungsrichtung in den Bereich wandern, in dem die gelösten Stoffe bereits geringer konzentriert sind.

 

Aufbau einer Umkehrosmose Membran
Aufbau einer Umkehrosmose Membran

Download 'Was ist Umkehrosmose?'

Was ist Umkehrosmose?
In dieser Datei erfährst Du etwas über den genauen Filtrationsprozess, wie eine Umkehrosmose Membran aufgebaut ist und welche Schadstoffe genau reduziert werden.
Umkehrsomose-was ist das.pdf
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Membrangröße

Es wird vielfach damit geworben, dass Umkehrosmose-Anlagen durch eine schnelle Membran von 150 GPD oder größer, viel Wasser in sehr kurzer Zeit produzieren. Jedoch bedeutet dies gleichzeitig, dass die Filteranlage dann sehr viele Stunden am Tag still steht, was leider eine höhere Verkeimungsgefahr birgt! Große Membranen sind also nur sinnvoll, wenn pro Tag sehr viel Wasser gefiltert wird. Für große Abnahmestellen wie Cafe, Firma, Praxis installieren wir gerne eine größere Membran und - je nach Anlage - auch einen größeren Tank.

 

Grundsätzlich sollte - gemessen an Deinem Wasserbedarf - immer die kleinstmögliche Membran gewählt werden (z.B. 20 GPD - gallons per day); es lohnt sich, ein wenig länger auf das Wasser zu warten (oder einen Vorratstank zu nutzen) und dadurch die Lebensdauer der Anlage zu erhöhen und bestmögliche Filterung zu gewährleisten.

 

Unsere Direct-Flow-Anlagen mit schneller Wasserproduktion (wie z. B. die Anlagen von Blauwasser oder PI Technology) haben entweder einen Sterilfilter als zusätzliche Sicherheit gegen Verkeimung, oder eine Elektronik, die dafür sorgt, dass die Anlagen sich automatisch alle paar Stunden spülen.

Verhältnis Reinwasser : Abwasser

Beim Filterverfahren der Umkehrosmose wird neben dem Reinwasser immer auch Abwasser produziert. Das Abwasser ist nötig, um den Kalk und die anderen Schadstoffe von der Membran weg zu spülen und zu entsorgen.
Somit hängt die Menge des Abwassers vom Verschmutzungs- und Kalkgehalt des Ausgangswassers ab. In Köln ist aufgrund des sehr hohen Kalk-Gehaltes ein Verhältnis von 1:3 sinnvoll.
Es macht keinen Sinn, wenn von einigen Firmen damit geworben wird,
dass ihre Anlage nur ein 1:1 Verhältnis hat. Das Verhältnis sollte immer an das genutzte Leitungswasser angepasst sein. Über einen sog. Flow-Restrictor lässt sich die Abwasserproduktion einer Anlage individuell einstellen.

Vorfilter: Aktivkohle- oder Sedimentfilter?

Viele Osmose-Anlagen werden für den amerikanischen Markt produziert (die Umkehrosmosefiltration wurde ursprünglich in den 60er Jahren im Auftrag der NASA in den USA entwickelt und ist dort wesentlich verbreiteter als in Deutschland).

 

Das Leitungswasser in den USA hat eine andere Zusammensetzung, als unser Wasser: es ist stark gechlort (aufgrund größerer Verkeimungsprobleme als in Deutschland); deshalb wird dort - um die Umkehrosmose-Membran vor dem Chlor zu schützen - ein Aktivkohle-Vorfilter verwendet.

 

Solltest Du solch eine Osmose-Anlage verwenden, muss der Aktivkohle-Filter unbedingt alle 6 Monate gewechselt werden (und nicht nur 1 mal im Jahr).

 

In deutschen Anlagen verwenden wir meist Sediment-Vorfilter, da wir nicht viel Chlor im Wasser haben. Diese Filter müssen nur 1 mal pro Jahr gewechselt werden.

Schläuche und Steckverbindungen

Die Schlauch- und Steckverbindungen einer Anlage sollten eine möglichst hohe Qualität haben - wie z. B. die Produkte vom Weltmarktführer für den Schankwirtschaftsbereich 'John Guest' - diese Schläuche und Verbindungsstecker sind aus hochwertigen Materialien und auf 40 bar Druck geprüft. In vielen Anlagen werden jedoch leider billige Nachahmungen verwendet - diese unterscheiden sich vom Original sowohl in der Sicherheit, als auch in den verarbeiteten Kunststoffen.

Wartung und Service

Gute Umkehrosmose-Anlagen können Dir über einen langen Zeitraum zuverlässig gutes Wasser liefern - allerdings nur, wenn sie regelmäßig gewartet werden. Die Schläuche und Verbindungsstücke müssen regelmäßig kontrolliert werden, die Filter, die Membran und der Tank müssen regelmäßig ausgetauscht werden.

 

Wenn Du Dich für eine Umkehrosmose-Anlage entscheidest, sollten Dir Informationen darüber vorliegen

- wie oft ein Filter- bzw. Membranwechsel vorgenommen werden muss

- woher Du die Filter und die Membran bekommst

- aus welchen Materialien diese sind

- wie der Wechsel durchzuführen ist

- wer den Wechsel vornimmt

- wer die Gewährleistung für den Einbau übernimmt.

 

Wir bieten Dir einen kompetenten Service für Einbau und Wartung an!

Kontroverse: Mineralstoffe im Wasser

Auch wenn wir alle heutzutage bei 'Trinkwasser' schnell an 'Mineral-Wasser' denken, ist diese Assoziation längst nicht so normal, wie wir denken - natürliches Regenwasser und Wasser aus dem Gebirge, das die Menschen jahrtausendelang getrunken haben, ist sehr mineralarm!

 

Eine wichtige Frage ist:

Benötigt der Körper Mineralien in Ionenform aus dem Wasser oder organisch gebundene Mineralien aus Obst, Kräutern und Gemüse?

 

Hier gilt: Frage 2 Experten - dann hast Du 3 Meinungen! Es gibt Untersuchungen, die die Aufnahme der Mineralstoffe aus dem Wasser und auch ihre Wirksamkeit scheinbar belegen - und es gibt andere Untersuchungen, die gerade das Gegenteil, nämlich die Schädlichkeit von den nicht organisch gebundenen Mineralstoffen, nachweisen (z.B. Prof. Vincent).

 

Zitat aus dem Buch 'Burnout' von Dr. König (Quantenphysiker):

"Mir ist keine einzige wissenschaftliche Studie bekannt, die nachgewiesen hätte, dass die im Mineralwasser enthaltenen anorganischen Mineralstoffe eine positive Wirkung auf unsere Gesundheit haben." (S. 208)

"Das Wasser sollte möglichst rein und frei von Mineralstoffen sein. Am besten eignet sich dafür eine Wasseraufbereitungsanlage, die durch Umkehrosmose Kalziumionen, gelöste Schwermetalle und andere Schadstoffe ausfiltert." (S. 213)

 

Fest steht, dass sich bei den heute getrunkenen Wässern die Mineralgehalte enorm unterscheiden (siehe Tabelle) - mit den meisten Wässern (inkl. unserem Leitungswasser) ist es schwierig, einen entscheidenden Beitrag zur Mineralstoffversorgung zu erreichen (auch wenn wir von dem Thema der schlechten Bioverfügbarkeit einmal absehen): wir müssten sehr viele Liter Wasser trinken, wenn wir unsere Mineralstoffversorgung übers Wasser sicherstellen wollten.

 

Mineralien Leitungsw. Lauretana Volvic
Evian
Gerolsteiner still
Kalium 4,8 0,33 6 1 3
Natrium 38,2 1,1 12 5 12
Calcium 109,1 1 12 78 140
Magnesium 14,6 0,3 8 23 49
Gesamt k.A. 14 130 494 2.500
(die Angaben sind in mg/Liter)
 
Der Mineraliengehalt eines UO-Wasser liegt ca. zwischen 10 und 30 mg/l - es ist also vergleichbar mit einem mineralarmen 'leichtem' Flaschenwasser, wie
z. B. Vio, Spa rot, Plose, Lauretana, Montcalm.
 
Mineral tägl. Bedarf in mg.
Nahrungsmittel mg/100g
Kalium 1.000 - 2.000

Kartoffeln

Käse

Banane

Sojamehl

1.000

100 - 200

393

1.500 - 2.000

Natrium 500 - 2.000

Weichkäse

Brot

Salz

1.300

500

2.500 / Teelöffel

Calcium 500 - 1.000

Sesam

Mandel, Petersilie

Blattspinat, Weizen

800

250

110

Magnesium 200 - 400

Sojabohnen

Cashewnüsse

Sesam

Sonnenblumenkerne

300

270

340

420


Aufgaben des Wassers im Stoffwechsel - warum es so gesund und wichtig ist

Die Hauptaufgabe des Wassers ist nicht, uns mit Mineralstoffen zu versorgen, sondern den Stoffwechsel des Körpers durch den Transport von Stoffen in und aus den Zellen zu unterstützen.

 

Ein sauberes, mineralarmes, leichtes Wasser kann diese Aufgabe anerkannterweise besonders gut erfüllen - es kann die Nährstoffe in die Zellen bringen und Gifte hinaus transportieren.

 

Der allgemeine Teilchengehalt im Wasser - also die Menge an gelösten Fremdstoffen - wird als Leitwert in Microsiemens oder in ppm gemessen:

1 ppm = 1 kg Fremdstoff in 1.000.000 l Wasser

Leitungswasser hat ca. 250 - 500 ppm (ca. 400 bis 1.000 Microsiemens)

 

Das Kölner Leitungswasser linksrheinisch hat einen ppm-Wert von ca. 400. Die Grenzwerte für den Leitwert sind in den letzten Jahren immer weiter nach oben korrigiert worden - einfach aus dem Grund, dass ein geringer Leitwert in den meisten Gegenden nicht mehr umsetzbar ist.

 

Es gilt jedoch: je geringer der Leitwert (je reiner das Wasser), desto besser die Unterstützung des Stoffwechsels. Deshalb werden bei Entgiftungskuren bevorzugt sehr 'leichte', mineralarme Wässer eingesetzt, welche auf dem BIO-Markt zu finden sind, z. B. Plose, Lauretana, Montcalm etc. Auch als Babywasser sind laut MWVO nur Wässer mit sehr geringem Mineraliengehalt und Schadstoffgehalt zugelassen.

 

Unser Fokus liegt ganz klar darauf, sauberes, schadstoff-armes Wasser zu erzeugen - denn dass Schadstoffe (auch in geringen Mengen) nicht ins Wasser gehören, dürfte unbestritten sein.

Gereinigtes Wasser und Fastenkuren

Wenn Du Dir während einer Fastenkur Gedanken über einen Mangel an Mineralstoffen oder über "Übersäuerung" machst, empfehlen wir zur Mineralisierung basische Nahrungsergänzungen aus Grüngemüse.

 

Es besteht bei einigen Filteranlagen auch die Möglichkeit, den ph-Wert und Mineraliengehalt des Umkehrosmose-Wassers über einen speziellen Nachfilter wieder leicht anzuheben. Du erhältst dann einen neutralen ph-Wert (ca. 6,8) bei einem immer noch sehr 'leerem' (unter 50 ppm) Wasser, im Vergleich zu Leitungswasser (250 - 800 ppm).

Prof. Huchard: "Wasser arbeitet im Körper durch das, was es mitnimmt und nicht durch das, was es mitbringt!"

 

Finde eine Umkehrosmoseanlage (Osmoseanlage) in hoher Qualität für

bestes Wasser in Deiner Küche.

Auch für Säuglingsnahrung empfohlen!

Der Wasserladen Köln bietet Dir ein 'Rundum-Sorglos-Paket'

- Beratung, Verkauf, Installation und Wartung.