Ich möchte hier gern ein Projekt vorstellen, das rein gar nichts mit dem Thema Wasser zu tun hat, aber ganz viel mit Liebe, Mitgefühl, Menschlichkeit und Freude. Wenn Du ebenfalls Tiere liebst oder wenn Du einfach nur mit den Angeboten von unserem Geschäft zufrieden bist und vielleicht ein kleines Dankeschön an uns sagen möchtest, dann würde ich mich sehr freuen, wenn Du weiterliest und uns vielleicht auf die eine oder andere Art unterstützt.
Der Wasserladen Köln ist offizieller Projekt-Pate von DOMA Istria und wir möchten Dir hier gern die wunderbare Arbeit dieses Vereins vorstellen.
Weiter unten erfährst Du – wenn Du möchtest – etwas mehr darüber, wie es zu dieser Projekt-Patenschaft kam und wir stellen Dir auch unsere eigene Katzenfamilie vor.
DOMA Istria Cat Rescue e.V. ist ein Berliner Verein, der sich dem Schutz der heimatlosen Katzen in Kroatien (Istrien) widmet. Vertreten durch Martina Hecker, die auch den Katzenkindergarten betreut, kümmert sich der Verein um zahlreiche Katzenkolonien der Region. Dazu zählt das Aufziehen von Findelkindern, das Füttern der Koloniekatzen, sowie die medizinische Versorgung der Katzen, inklusive Kastration. Durch unser Sozialisierungs- und Adoptionsprogramm versuchen wir für jede Katze ein warmes, sicheres und liebevolles „für immer Zuhause“ zu finden.
Unsere Mission besteht darin, verloren gegangene, streunende, ausgesetzte, misshandelte oder abgegebene Katzen zu retten und ihnen die Liebe und Unterstützung zu geben, die sie brauchen. Wir sorgen auch dafür, dass alle Katzen, sowohl Hauskatzen als auch Streuner, die notwendige Kastration erhalten, um ihr Wohlbefinden zu verbessern und den endlosen Kreislauf der Fortpflanzung zu stoppen. Neben Sachspenden, wie zum Beispiel Futter, Medizinprodukte und Katzenzubehör, sind wir auch auf Geldspenden angewiesen, um die medizinsiche Versorgung vor Ort zu gewährleisten.
Als wir vor fast 5 Jahren nach Istrien ausgewandert sind hatten wir unsere zwei Hauskätzchen mit dabei und hatten darüber hinaus nicht viel Erfahrung mit Katzen. Nach wenigen Tagen in
unserer ersten vorübergehenden Bleibe wurde uns klar, dass hier deutlich mehr Kätzchen auf der Straße leben, als wir es von unserem Leben in Köln kannten. Wir haben angefangen, die vorbei
kommenden Katzen zu füttern und ruckzuck lebten ein paar von ihnen auf unserer Terrasse. Es dauerte nicht lang, bis die erste Katzenmama ihre Babies bei uns abgab und so hatten wir drei neue
Familienmitglieder. Erst nach einer ganzen Weile, wurde uns das Ausmaß dieses Themas klar. Nach einem halben Jahr sind wir mit den drei neuen Fellnäschen umgezogen in ein kleines Dorf,
in dem wir heute noch leben. Natürlich gab es auch hier einige Dorfkatzen und eine davon war gerade schwanger ... sie hat ebenfalls entschieden, dass wir uns gut als neues Zuhause
für ihre Babies eignen. Zu dem Zeitpunkt haben wir angefangen, nach und nach alle Dorfkätzchen (in Absprache mit den anderen Dorfbewohnern) sterilisieren zu lassen. Bis das geschafft war, war
allerdings unsere Katzenfamilie ordentlich gewachsen - zur Zeit gehen 15 Kätzchen bei uns ein und aus, zwei leben nur im Winter bei uns und 5-6 kommen nicht rein, holen sich aber jeden Tag
draußen ihre Mahlzeit ab. Wir sind durch viel Freude und viel Herzschmerz gegangen, haben Babies großgezogen, Wunden und Schnupfnäschen gepflegt, neue Zuhauses gefunden und leider auch schon ein
paar unserer Süßen verloren. Vor allem haben wir viel gelernt und viel Liebe erfahren und geben dürfen.
Was wir in der ganzen Zeit vor allem gelernt haben ist, dass Katzen leider alleine auf der Straße nicht wirklich zurecht kommen. Es sind keine wilden, sondern halb-domestizierte Tiere und
sie sind auf die Hilfe der Menschen angewiesen. Und sie vermehren sich unglaublich schnell. Die halbverhungerten Katzen-Mamas, die alles geben, um ihre Babies großzuziehen können einem wirklich
das Herz brechen.
Wir können inzwischen bei uns Zuhause keine Kätzchen mehr aufnehmen (die Süßen müssen sich ja auch untereinander verstehen und außerdem möchte jeder jeden Tag zumindest ein paar Minuten
ungeteilte Aufmerksamkeit und Kuschelzeit ...), aber wir helfen trotzdem weiter, so gut wir können - füttern, sterilisieren lassen, kranke Straßenkätzchen aufnehmen und gesund pflegen und im
besten Fall ein Zuhause finden - es gibt viele Möglichkeiten. Und zum Glück haben wir dann vor einiger Zeit Martina Hecker von 'DOMA Istria Cat Rescue e.V. - Katzenschutz in Istrien' kennengelernt. Martina leistet unglaubliche Arbeit und hat uns auch schon drei Schützlinge
abgenommen, die erste von ihnen hat gerade aktuell ein wunderbares neues Zuhause gefunden.
Zunächst mal allerliebsten Dank für's bis hierher lesen!
Allein wenn mehr Menschen ein Bewusstsein für das Thema Straßenkatzen entwickeln hilft das schon. Darüber hinaus:
Vor Kurzem haben wir die Produkte von Noms+ entdeckt und sind wirklich begeistert. Wir haben hier in Istrien mit unseren ganzen Freigängern regelmäßig – je nach Jahreszeit – recht arge Probleme mit Zecken und Ohrmilben. (Wir laufen dann eigentlich den halben Tag mit einer Zeckenzange in der Hand durch die Gegend ...) Bis jetzt haben wir im Notfall auf Chemie zurückgreifen müssen, was wir jedoch eigentlich lieber vermeiden. Nun benutzen wir seit einigen Wochen das Zpot-on und die Zistrosentabs und konnten innerhalb weniger Tage einen deutlichen Rückgang des Zeckenbefalls feststellen. Auch das Ohrfein und Augenfein gefällt uns äußerst gut!
Gesundheit und Wohlbefinden durch Menschlichkeit und Mitgefühl!
Wasserladen Köln
Antwerpener Str. 33
50672 Köln
0221 - 789 69 183